9. Aug, 2017

Holundersaft im Test

Erstanden habe ich zunächst einen naturtrüben Bio Direktsaft (Muttersaft) von Beutelsbacher.
Eine 0,33 Liter Flasche für 2,49 Euro. Das klingt erst mal sehr teuer.
Da ich tatsächlich noch nie einen Holunder-Muttersaft getrunken habe, und ich mal wissen wollte, wie der unverzierte Saft, also der ganz natürliche Saft der Holunder-Beeren so schmeckt, war es mir diese Investition mal Wert. Als ich ihn dann in den Händen hielt und das Etikett studierte, war ich mir gar nicht mehr so sicher, ob ich diesen Saft so ganz ohne Anlass überhaupt trinken sollte. Dort stand als Tipp geschrieben: Besonders empfehlenswert bei nasskaltem Wasser als Heißgetränk. Bitte nur erhitzen, nicht kochen lassen um die Qualität zu schonen. Nun - zu diesem Zeitpunkt war es draussen gefühlte 36 Grad und wirklich sehr heiß und sehr trocken. So habe ich ihn dann erst mal in den Kühlschrank gestellt und das Gegenteil gemacht - ihn ordentlich gekühlt. Nachmittags haben mein lieber Ehemann und ich dann erwartungsvoll ein Schlückchen probiert. Tja - was soll ich sagen - lecker ist irgendwie anders. Pur und gekühl schmeckt dieser Saft also schon sehr gesund. :-) Der nächste Test war eine Selters-Wasser-Holunder-Saft Schorle. Mischungsverhältnis etwa 1:5. So bekommt man eine schnörkelose gesunde herbe, aber erfrischende zuckerlose HolunderSaft Schorle und hat im Glas ein Getränk in einer wunderschönen Farbe. Gibt man dieser Schorle noch 1-2 Esslöffel Zitronensaft hinzu könnte man fast davon sprechen, dass sie schmeckt wie ein herber roter Prosecco - nur gesünder und ohne Alkohol und Zucker. Ein Prosit auf den Holunder!